Eizellen-Einfrieren: Für wen, wann und warum?
Sie möchten Mutter werden, aber den Zeitpunkt verschieben.
Lösung: Eizellkonservierung (Einfrieren).
Hier sind die häufigsten Fragen meiner Patientinnen.
Erste Frage: „Ist das wirklich nötig, Doktor?“
Unter 35 Jahren und mit gutem Eierstockreserve – nicht zwingend. Bei niedrigem AMH oder geringer Reserve – ja, empfehlenswert. Bei einer Krebsdiagnose – sofort. Bei familiärer Frühmenopause – nicht aufschieben. Bei Endometriose oder geplanter Operation – unbedingt vorher.
Ich bin 37, wie viele Eizellen sollten entnommen werden?“
Für eine sichere Lebendgeburt: 15–20. Ob eine oder mehrere Zyklen nötig sind, hängt von der Reserve ab. Auch mit 3–4 Eizellen besteht eine Chance. Für eine Schwangerschaft braucht es nur eine Eizelle und ein Spermium. Wir erhöhen lediglich die Wahrscheinlichkeit.
„Können Eizellen bei Jungfrauen über den Bauch entnommen werden?“
Ja, falls notwendig.
„Wie lange können sie gelagert werden?“
Technisch unbegrenzt.
„Kann ich meine Eizellen ins Ausland bringen?“
Leider nicht aus der Türkei.
„Wie lange dauert die Stimulation und Entnahme?“
In der Regel 10–12 Tage.
Sollten Sie Ihre Eizellen einfrieren lassen?
Holen Sie sich unbedingt unsere ärztliche Beratung.
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Op. Dr. Soner DÜZGÜNER
Facharzt für Geburtshilfe und Gynäkologie
Op. Dr. Soner Düzgüner: Bietet Diagnose und Behandlung in Bereichen wie In-vitro-Fertilisation, Frauengesundheit, Unfruchtbarkeit, gynäkologische Chirurgie und Schwangerschaftsnachsorge.