IVF-Behandlung: Kurz und Klar!
Wenn Sie eine IVF-Behandlung in Erwägung ziehen, ist dieses Video Ihr Leitfaden.
Was es ist, wie es funktioniert, die Erfolgsraten und die Kosten – alles wird erklärt.
Das Grundprinzip der IVF besteht darin, Ei- und Samenzellen im Labor zusammenzuführen und den sich entwickelnden gesunden Embryo in die Gebärmutter zu transferieren.
Der erste Schritt ist eine individuelle Untersuchung beider Partner: Ultraschall, Hormonanalysen, Spermiogramm und eine Kontrastmitteldarstellung der Gebärmutter, um einen persönlichen Behandlungsplan zu erstellen.
Die Medikation beginnt am zweiten Zyklustag. Die Eierstöcke werden etwa 9–10 Tage stimuliert. Anschließend werden die Eizellen unter kurzer Narkose entnommen, und der Partner gibt am selben Tag eine Spermaprobe ab.
Die Embryonen werden bis zu fünf Tage im Labor beobachtet. Je nach Strategie erfolgt ein frischer oder eingefrorener Embryotransfer. Bei Bedarf wird eine genetische Untersuchung durchgeführt, um den gesündesten Embryo auszuwählen.
Die Erfolgsrate hängt eng mit dem Alter und der Eizellreserve der Frau zusammen.
Unter optimalen Bedingungen kann die Schwangerschaftsrate bei einem genetisch normalen Embryotransfer bis zu 70 % erreichen.
Die Gesamtkosten variieren je nach Klinik, Behandlungsplan und Zeitpunkt. Sie setzen sich in der Regel aus vier Hauptkomponenten zusammen:
1️⃣ Ärztliche Leistungen
2️⃣ Laborleistungen
3️⃣ Medikamente
4️⃣ Genetische Tests (falls erforderlich)
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Op. Dr. Soner DÜZGÜNER
Facharzt für Geburtshilfe und Gynäkologie
Op. Dr. Soner Düzgüner: Bietet Diagnose und Behandlung in Bereichen wie In-vitro-Fertilisation, Frauengesundheit, Unfruchtbarkeit, gynäkologische Chirurgie und Schwangerschaftsnachsorge.