Wie wird die Gebärmutterschleimhaut für den Kryotransfer vorbereitet? Der Ansatz unserer Klinik bei natürlichem und hormonell unterstütztem Zyklus

Bei der IVF-Behandlung werden die gewonnenen Embryonen mitunter eingefroren, um sie in einem späteren Monat zu verwenden. Ist der Transfermonat gekommen, steht nicht mehr das Heranreifen von Eizellen im Mittelpunkt, sondern die Vorbereitung der Gebärmutterinnenschicht – des Endometriums –, in der sich der Embryo einnisten soll. Die von unseren Patientinnen häufig gestellte Frage „Wie viele Millimeter sollte die Gebärmutterschleimhaut haben?" ist zwar wichtig, doch die gesamte Vorbereitung auf einen einzigen Messwert zu reduzieren, wäre falsch. Dicke und Erscheinungsbild des Endometriums, der Zustand der Eierstöcke, das Timing der Hormone und der Entwicklungstag, an dem der Embryo eingefroren wurde, werden gemeinsam beurteilt.

In unserer Klinik verwenden wir für den Kryotransfer zwei grundlegende Vorgehensweisen: den natürlichen bzw. modifizierten natürlichen Zyklus, bei dem wir den eigenen Eisprung der Patientin verfolgen, und den artifiziellen – auch hormoneller Zyklus genannt –, bei dem wir die Gebärmutterschleimhaut medikamentös vorbereiten. Das gemeinsame Ziel beider Methoden ist es, das Zeitfenster, in dem das Endometrium für den Embryo aufnahmefähig ist, exakt zu bestimmen. Die Wahl der Methode treffen wir weniger nach der Frage „Welche ist bei allen erfolgreicher?" als vielmehr nach der Frage „Welche ist für diese Patientin sicherer, praktikabler und besser kontrollierbar?"

Warum ist das Timing beim Kryotransfer wichtig?

Endometrium adet döngüsü boyunca değişir. Östrojen etkisiyle kalınlaşır; yumurtlamadan sonra salgılanan progesteronun etkisiyle embriyonun tutunmasına uygun bir yapıya dönüşür. Bu dönüşümün başladığı gün ile embriyonun gelişim yaşı uyumlu olmalıdır. Örneğin blastosist aşamasında dondurulmuş bir embriyonun transfer zamanı, daha erken gelişim gününde dondurulmuş bir embriyodan farklı planlanır.

Bu nedenle transfer günü yalnızca takvimdeki adet gününe bakılarak belirlenmez. Doğal siklusta LH yükselişi, yumurtlama veya çatlatma iğnesinin zamanı; hormonlu siklusta ise progesterona başlanan saat ve toplam progesteron maruziyeti dikkate alınır. Küçük görünen bir zaman farkı bile planın değişmesini gerektirebilir. İlaç saatlerinin, kontrol günlerinin ve kliniğin verdiği transfer tarihinin aynen uygulanmasını istememizin nedeni budur.

Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut im natürlichen und modifizierten natürlichen Zyklus

Im natürlichen Zyklus wird die Gebärmutterschleimhaut durch das Östrogen aufgebaut, das der von der Patientin selbst herangereifte Follikel bildet, und nach dem Eisprung durch das Progesteron des Gelbkörpers (Corpus luteum). Diese Methode kommt in der Regel für Patientinnen mit regelmäßiger Regelblutung und spontanem Eisprung in Betracht. Der Verlaufsbogen unserer Klinik fragt gezielt nach dem Zyklusverlauf der letzten sechs Monate; regelmäßige Zyklen von etwa 24–35 Tagen gelten als besser geeignet für ein natürliches Monitoring.

Die erste Untersuchung erfolgt meist am zweiten Tag der Regelblutung, bei Bedarf am dritten. Mittels transvaginalem Ultraschall werden die Gebärmutterschleimhaut, beide Eierstöcke sowie das mögliche Vorliegen einer Zyste, die den Zyklus beeinflussen könnte, kontrolliert. Je nach Ultraschallbefund können Hormonwerte wie E2, LH und Progesteron angefordert werden. Ergibt die Erstuntersuchung kein Hindernis, wird – abhängig von der Zykluslänge – in der Regel eine erneute Kontrolle um den 9. oder 10. Zyklustag geplant. Bei Patientinnen mit kürzerem Zyklus kann diese Kontrolle früher erfolgen.

Erreicht der heranwachsende Follikel etwa 15–16 mm, wird die Kontrolle engmaschiger. Per Ultraschall werden Follikeldurchmesser und Endometrium gemessen; bei Bedarf wird der Eisprung anhand von E2-, LH- und Progesteronwerten genau verfolgt. Im modifizierten natürlichen Zyklus kann nach ärztlicher Entscheidung eine hCG-haltige Auslösespritze verabreicht werden, um den Zeitpunkt des Eisprungs besser vorhersagbar zu machen. Im echten natürlichen Zyklus dienen dagegen der spontane LH-Anstieg und der Eisprung als Grundlage. Ist der Follikel früher als erwartet gesprungen, wird zusätzlich der Progesteronwert beurteilt und der Transferplan neu berechnet.

Der Vorteil des natürlichen Zyklus besteht darin, dass die Gebärmutterschleimhaut mit den eigenen Hormonen der Patientin aufgebaut wird und bei den meisten Patientinnen weniger von außen zugeführte Hormone erforderlich sind. Demgegenüber kann eine engmaschigere Ultraschall- und Blutkontrolle nötig sein, damit der Tag des Eisprungs nicht verpasst wird. Die Kontrolltermine können auf ein Wochenende fallen, und verläuft der Zyklus anders als erwartet, muss der Plan unter Umständen verschoben werden. „Natürlicher" zu sein bedeutet daher nicht automatisch, dass es für jede Patientin auch einfacher ist.

Der artifizielle Zyklus – die Vorbereitung mit Hormonen

Im artifiziellen Zyklus wird nicht auf den Eisprung gewartet, sondern die Gebärmutterschleimhaut mit von außen zugeführtem Östrogen und Progesteron aufgebaut. Dieses Vorgehen kann bei Patientinnen mit unregelmäßiger Regelblutung, mit nicht vorhersehbarem Eisprung oder dann bevorzugt werden, wenn der Transfertermin kontrollierter geplant werden muss. Auch für Patientinnen, die außerhalb der Stadt oder des Landes betreut werden, kann der planbare Terminkalender eine wesentliche Erleichterung darstellen. Die Entscheidung wird jedoch nicht allein nach logistischen Gesichtspunkten getroffen; die Krankengeschichte, das Ansprechen früherer Zyklen und mögliche Medikamentenrisiken werden stets mitbeurteilt.

Zu Beginn des Transfermonats, in der Regel in den ersten Tagen der Regelblutung, wird Kontakt zu unserer Klinik aufgenommen. Beim Ausgangsultraschall wird kontrolliert, ob die Eierstöcke ruhig sind, ob eine Zyste vorliegt und wie sich die Gebärmutterschleimhaut zu Beginn darstellt. Zeigt sich eine Zyste oder ein unerwarteter Follikel, können E2-, LH- und Progesteronwerte angefordert werden. Sind die Befunde geeignet, wird die Östrogentherapie begonnen und um den 10.–11. Tag werden Dicke und Struktur des Endometriums erneut beurteilt. Bei Bedarf erfolgt am 14.–15. Tag eine zusätzliche Kontrolle.

In unseren Formularen werden Fälle, in denen das Endometrium unter 7 mm bleibt, gesondert beurteilt. Die Transferentscheidung wird jedoch nicht allein anhand einer einzigen Millimetergrenze getroffen. Ob die Messung in der richtigen Ebene erfolgt ist, das Ultraschallbild der Gebärmutterschleimhaut, das Vorliegen von Flüssigkeit oder eines anderen Problems in der Gebärmutter sowie die Ergebnisse früherer Behandlungen der Patientin werden gemeinsam betrachtet. Bleibt das Endometrium dünn, können die Östrogendosis oder der Applikationsweg geändert, die Behandlungsdauer verlängert oder der Transfer auf einen anderen Monat verschoben werden.

Wird das Endometrium als geeignet beurteilt, wird mit Progesteron begonnen. Der Transfertag ergibt sich daraus, dass der Zeitpunkt des Progesteronbeginns mit dem Entwicklungstag des Embryos in Übereinstimmung gebracht wird. Ab dieser Phase ist es besonders wichtig, keine Einnahme auszulassen und die Uhrzeiten der Medikamente nicht zu verändern. Auch wenn in unseren Behandlungsplänen der Transfer- und der Schwangerschaftstesttag angegeben sind, handelt es sich dabei nicht um einen beispielhaften Ablauf, sondern um eine patientenindividuelle Anweisung. Die Medikamentendosis oder der Transfertag einer anderen Patientin darf keinesfalls als Vorbild genommen werden.

In einem hormonell vorbereiteten Zyklus kann sich mitunter unerwartet ein Follikel entwickeln. In einem solchen Fall werden die eingenommenen Medikamente nicht eigenmächtig abgesetzt. Nach Beurteilung der Follikelgröße und der Hormonwerte kann die Überwachung ähnlich wie im natürlichen Zyklus fortgeführt oder der Plan neu abgestimmt werden. Diese Entscheidung trifft unsere Klinik.

Welche Methode ziehen wir für wen in Betracht?

Eine einzige Vorbereitungsmethode ist nicht für alle Patientinnen die beste. Bei einer Patientin mit regelmäßiger Regelblutung und verlässlichem Eisprung kann ein natürlicher oder modifizierter natürlicher Zyklus geeignet sein. Bei unregelmäßiger Regelblutung, Ovulationsstörungen, polyzystischem Erscheinungsbild der Eierstöcke oder wenn der Termin kontrollierter geplant werden muss, kann der hormonelle Zyklus in den Vordergrund treten. Auch das Ansprechen des Endometriums bei früheren Transfers, wiederholte Zyklusabbrüche, intrauterine Befunde, weitere eingenommene Medikamente und der allgemeine Gesundheitszustand beeinflussen die Wahl.

Auch der Umstand, dass die Patientin außerhalb der Stadt lebt, ist für die Umsetzbarkeit des Plans von Bedeutung. Das Grundprinzip der Fernbetreuung ändert sich dadurch jedoch nicht: Ultraschallbilder und Befunde müssen uns noch am selben Tag erreichen, bis zu der von unserem Team genannten Uhrzeit. Beurteilt wird nicht nur die im Befund angegebene Dicke, sondern auch das Bild der Endometriummessung. Zusammen mit den für erforderlich gehaltenen Hormonwerten teilt unsere Klinik den nächsten Kontrolltermin, etwaige Medikamentenänderungen und den Transferzeitpunkt mit.

Warum ist der FET-Verlaufsbogen so detailliert?

Unser leerer FET-Verlaufsbogen fasst in einer einzigen Tabelle zusammen: den Zyklusverlauf, ob es sich um einen natürlichen oder artifiziellen Zyklus handelt, frühere Behandlungen, die Endometriumdicke, die Follikelmessungen im rechten und linken Eierstock, die E2-, LH- und Progesteronwerte sowie die verwendeten Medikamente. Zusätzlich werden entscheidende Schritte wie der Entwicklungstag des Embryos, die Uhrzeit des Auftauens, das Transferdatum und der Schwangerschaftstest festgehalten.

Zweck dieser Detailtiefe ist es nicht, die Patientin mit einer komplizierten Tabelle allein zu lassen, sondern die Kommunikation und Nachvollziehbarkeit innerhalb des Teams sicherzustellen. Jedes neue Ultraschall- oder Hormonergebnis wird mit den vorherigen Werten verglichen. So lässt sich verlässlicher bestimmen, ob die Behandlung wie geplant verläuft, ob die Kontrolle vorgezogen werden muss und wie das Transferfenster zu berechnen ist.

Ziel jeder Kontrolle ist es, den nächsten Schritt zum richtigen Zeitpunkt festzulegen und das Risiko eines unnötigen Medikamenteneinsatzes oder eines zu frühen Transfers sicher zu verringern.

Punkte, auf die unsere Patientinnen achten sollten

  • Melden Sie den Tag, an dem Ihre Regelblutung beginnt, so, wie es unsere Klinik beschrieben hat, und fragen Sie nach, ob eine Schmierblutung als erster Tag zu zählen ist oder nicht.
  • Senden Sie zusammen mit dem Ultraschallbefund nach Möglichkeit bitte auch das Bild der Endometriummessung.
  • Lassen Sie die angeforderten Blutuntersuchungen noch am selben Tag durchführen und übermitteln Sie die Ergebnisse bis zu der Ihnen genannten Uhrzeit.
  • Ändern Sie die Uhrzeit der Auslösespritze, des Progesterons oder anderer Medikamente nicht eigenmächtig.
  • Wenn Sie eine Dosis vergessen haben oder es zu unerwarteten Blutungen, starken Schmerzen oder anderen Beschwerden kommt, wenden Sie sich bitte an unser Team.
  • Verwenden Sie für Ihre eigene Behandlung nicht das Formular oder die Medikamentenliste einer anderen Patientin und auch keinen im Internet gefundenen Zeitplan.

Häufig Gestellte Fragen (FAQ)

Reicht eine dicke Gebärmutterschleimhaut allein für den Transfer aus?

Nein. Die Endometriumdicke ist ein wichtiges Kontrollkriterium, bedeutet für sich allein jedoch noch keine Eignung. Wir beurteilen ebenso das Ultraschallmuster, das Vorliegen von Flüssigkeit oder einer raumfordernden Struktur in der Gebärmutter, die Hormonwerte und den Zeitpunkt des Progesteronbeginns. Auch wie sich der Messwert von einer Kontrolle zur nächsten verändert, ist mindestens ebenso bedeutsam wie ein einzelnes Ergebnis. Deshalb kann ein bei einer Patientin als geeignet geltender Wert bei einer anderen nicht zur selben Entscheidung führen.

In welchen Fällen kann der Zyklus verschoben werden?

Eine zu Beginn festgestellte hormonproduzierende Zyste, ein unerwarteter Eisprung, ein unzureichend aufgebautes Endometrium, Flüssigkeit in der Gebärmutter oder eine Situation, in der sich der Transferzeitpunkt nicht sicher festlegen lässt, können dazu führen, dass der Zyklus neu geplant wird. Im natürlichen Zyklus kann auch die Unmöglichkeit, den LH-Anstieg oder den Eisprung zu verfolgen, eine Verschiebung erforderlich machen. Eine Verschiebung bedeutet nicht, dass der Embryo verloren ist; der Embryo bleibt eingefroren erhalten. Ziel ist es, einen kontrollierteren Zyklus vorzubereiten, statt den Transfer an einem ungeeigneten Tag durchzuführen.

Bis wann werden die Medikamente nach dem Transfer eingenommen?

Diese Dauer richtet sich nach der Vorbereitungsmethode und dem individuellen Plan. Im hormonellen Zyklus kann es erforderlich sein, die Östrogen- und Progesteronunterstützung auch nach dem Schwangerschaftstest noch eine Zeit lang fortzuführen. Im natürlichen Zyklus kann trotz der Hormonproduktion des Gelbkörpers zusätzlich Progesteron gegeben werden. Unabhängig davon, ob der Schwangerschaftstest negativ oder positiv ausfällt, dürfen die Medikamente nicht ohne Zustimmung der Klinik abgesetzt werden. Das Testdatum, der Plan zur Dosisreduktion oder zum Absetzen sowie der Zeitpunkt des ersten Schwangerschaftsultraschalls werden vom Team gesondert mitgeteilt.

Der Ansatz unserer Klinik: dasselbe Ziel, ein individueller Weg

Eine erfolgreiche Vorbereitung auf den Kryotransfer bedeutet nicht bloß, sagen zu können: „Die Gebärmutterschleimhaut ist dicker geworden." Unser Ziel ist es, dass das Endometrium ein geeignetes Erscheinungsbild und einen geeigneten Aufbau erreicht, dass die Hormone in der richtigen Reihenfolge wirken und dass der Entwicklungstag des Embryos mit der Empfängnisbereitschaft der Gebärmutterschleimhaut übereinstimmt. Natürliche, modifizierte natürliche und hormonelle Zyklen sind unterschiedliche Wege, um dieses Ziel zu erreichen.

In unserer Klinik wählen wir die Methode nach dem Zyklusverlauf der Patientin, ihren Ovulationseigenschaften, den Ultraschall- und Hormonergebnissen, früheren Versuchen, der Krankengeschichte und den Betreuungsbedingungen aus. Standardisierte Formulare verwenden wir während des gesamten Zyklus nicht, um allen dieselbe Behandlung zu geben, sondern um individuelle Entscheidungen geordnet und sicher umzusetzen.

Die Fragen der Patientin in jeder Phase des Plans zu beantworten, die Ergebnisse innerhalb desselben Teams zu vergleichen und mögliche Änderungen rasch mitzuteilen, ist ebenfalls untrennbarer Bestandteil unseres klinischen Vorgehens. So bleibt der Ablauf medizinisch nachvollziehbar und für die Patientin zugleich klar, einfach und verständlich.

Wenn Sie einen Kryotransfer planen, können Sie sich für eine Beurteilung gerne an uns wenden – gemeinsam mit den Angaben zu Ihren vorhandenen Embryonen und Ihren bisherigen Behandlungsunterlagen. Die für Sie passende Methode zur Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut sowie der Betreuungsplan werden nach der Untersuchung erstellt.

Dieser Inhalt dient ausschließlich der allgemeinen Information. Für das Beginnen oder Absetzen von Medikamenten sowie für Dosisänderungen befolgen Sie bitte die Empfehlung der Ärztin bzw. des Arztes, die oder der Ihren persönlichen Behandlungsplan betreut.

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    Op. Dr. Soner DÜZGÜNER

    Facharzt für Geburtshilfe und Gynäkologie

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